So half Paul Kaetzke

So half Paul Kaetzke den Verfolgten

Paul Kaetzke half politisch Verfolgten in den Niederlanden, indem er sie auf dem Dachboden und in dem Hinterraum der Kirchenorgel versteckte. Für die Gemeindemitglieder waren diese Orte unzugänglich und auf einem schwer zugänglichen Ort in einer deutschen (!) Kirche suchte das Nazi Regime nicht.

Wir haben diesen dunklen Ort in der Deutschen Kirche in Den Haag besichtigt, unseren Bericht dazu finden Sie hier.

Durch seinen Vater, der in Argentinien Pfarrer gewesen war, hatte Kaetzke auch argentinische Kontakte. Dadurch konnte er Juden mit argentinischer Staatsbürgerschaft aus den Niederlanden auswandern lassen, um sie so vor der Verfolgung zu schützen.

Alle Versteckten überlebten den Krieg.

Die Auswirkungen des Krieges auf Paul Kaetzke

Vor und auch während des Krieges war es für Paul Kaetzke noch recht unkompliziert, als Deutscher in Holland zu leben, aber nach dem Krieg stieg der Hass gegen die Deutschen. Jedoch wurde er von den  Niederländern, auch durch seine Taten während der Kriegszeit, viel weniger als „verhasster Deutscher“ wahrgenommen.

Von der niederländischen Presse wurde er als mutig und bescheiden beschrieben. Er war von Anfang an kritisch gegenüber Adolf Hitler und hatte nicht vor ihn zu unterstützen. Deswegen blieb er in den Niederlanden und begann, Verfolgte zu unterstützen.

 

Quellen: