Den Haag in der Vorkriegszeit

Den Niederlanden ging es schon vor dem Krieg nicht besonders gut. Ein Grund dafür war zum Beispiel die Weltwirtschaftskriese. Um 1935 betrug die Anzahl der Arbeitslosen in Holland um die 600.000 Menschen. In den darauffolgenden Jahren sank die Anzahl zwar, dennoch gab es bis zum 2. Weltkrieg immer noch hunderttausende Menschen ohne Arbeit. Die Regierung unterstützte Bedürftige damals finanziell. Jedoch nicht zu viel, damit die Leute sich nicht dachten, es könne „bequem so bleiben“. Das Geld reichte maximal für nötigste Lebensmittel und die Miete.

Die Regierung sparte unter der Regierung von Ministerpräsident Hendrik Colijn und es wurde auch lange versucht den Wert des Gulden (frühere holländische Geldeinheit) aufrecht zu halten. Die Kritik an der Regierung wegen der unkontrollierten Krise wuchs und es kam zu einer Wahl zwischen Demokraten und Sozialisten. Die Demokraten siegten und die „rechte Welle“ schien, zumindest in den Niederlanden, vergessen.

 

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